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Branche: Other
Ort: Germany

Airbus Defence and Space legt mit SUSE das Fundament für digitale Souveränität und Open Source

Highlights

  • Beschleunigt Innovationen durch Open Source.  
  • Erhöht die Sicherheit durch auditierbaren, vertrauenswürdigen Code.  
  • Stärkt die digitale Souveränität und Kontrolle.  
  • Vereinfacht die IT-Infrastruktur, die Abläufe und die Wartung.  
  • Bietet ein skalierbares, anpassbares Fundament für zukünftige Ansprüche. 
  • Hilft dabei, Vendor-Lock-ins zu vermeiden, und unterstützt gleichzeitig kontinuierlich steigende Anforderungen.

Airbus Defence and Space ist ein Geschäftsbereich von Airbus, der auf hochentwickelte Luft- und Raumfahrtsysteme sowie geschäftskritische Informationssysteme spezialisiert ist. Das Portfolio umfasst Militärflugzeuge und Satellitensysteme ebenso wie vernetzte Intelligence-Lösungen, die geschäftskritische und hochverfügbare Prozesse auf Kundenseite unterstützen.

At-a-Glance

In der Keynote auf der SUSECON 26 sprechen Mirko Reuter, Senior Vice President, Head of Innovation and Technology bei Airbus Defence and Space, und  SUSE CEO D.P. van Leeuwen darüber, wie Airbus mithilfe von Open Source und SUSE-Lösungen sichere, skalierbare und souveräne Technologieplattformen für geschäftskritische Kundenumgebungen schafft. 

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die Bedeutung vertrauensvoller Partnerschaften, auditierbarer Open Source-Software, vereinfachter Betriebsprozesse und zukunftsfähiger Architekturen. Gemeinsam zeigen sie auf, wie Airbus damit den wachsenden Anforderungen an Sicherheit, Zertifizierung und digitale Souveränität begegnet.

SUSECON 26 Keynote Gespräch: Airbus Defence and Space

„Eine langfristige und vertrauensvolle Partnerschaft mit einem souveränen Partner wie SUSE schafft für uns ein solides Fundament für die Zukunft.“

Mirko Reuter

Senior Vice President, Head of Innovation and Technology

Airbus Defence and Space

SUSECON 26 Keynote Discussion: Airbus Defence and Space

Sprecher:
Bitte begrüßen Sie gemeinsam mit mir den Chief Executive Officer von SUSE: D.P. van Leeuwen.

D.P. van Leeuwen:
Lassen Sie uns über ein echtes Kundenbeispiel sprechen. Airbus wünschte sich eine bessere Alternative und mehr Wahlfreiheit. Neben mir auf der Bühne steht jetzt Mirko Reuter, Senior Vice President, Head of Innovation and Technology bei Airbus Defence and Space. Mirko, vielen Dank, dass du da bist.

Mirko Reuter:
Vielen Dank für die Einladung. Es ist mir ein Vergnügen, hier zu sein.

D.P. van Leeuwen:
Gib uns doch bitte einen kurzen Überblick über Airbus.

Mirko Reuter:
Gerne. Airbus Defence and Space ist eine Division von Airbus, die sich in drei Business-Units unterteilt.

„Airpower“ baut die fliegenden Plattformen wie den Eurofighter, die A400M und die DEM, entwickelt aber auch zukünftige Systeme wie das Future Combat Air System.

Dann haben wir „Space Systems“. Dieser Bereich kümmert sich um Telekommunikation, Navigation, Satellitensysteme und Erdbeobachtung. Die Daten, die man beispielsweise auf Google Earth sehen kann, stammen höchstwahrscheinlich von Airbus. Zudem fliegen wir im Rahmen der Artemis-Mission zum Mond; wir bauen das Servicemodul, das ist ziemlich cool.

Und schließlich gibt es noch „Connected Intelligence“; das ist mein Bereich. Hier entwickeln wir Informationssysteme für die geschäfts- und einsatzkritischen Prozesse unserer Kunden.

D.P. van Leeuwen:
Das ist beeindruckend. Es steckt also viel mehr dahinter als nur ein Flugzeug, richtig? Hinter allem, was man sieht, verbirgt sich noch so viel mehr. Warum ist Open Source so wichtig für euch?

Mirko Reuter:
Open Source ist für uns der Schlüssel, um die Zukunft zu gestalten.

Open Source beschleunigt Innovationen, da eine große Community zur Entwicklung der Software beiträgt, während man gleichzeitig mit vertrauenswürdigen Partnern wie SUSE zusammenarbeitet, um diese in die Praxis umzusetzen.

Zudem verbessert Open Source die Sicherheit durch vollständig auditierbaren, vertrauenswürdigen Open Source-Code. Das hilft uns enorm in den Bereichen Safety, Security und Zertifizierung.

Und natürlich ist Open Source zudem ein wichtiger Baustein für digitale Souveränität, da es uns hilft, ein verlässliches System aufzubauen, auf das wir unsere Lösungen stützen und auf das wir uns absolut verlassen können.

D.P. van Leeuwen:
Das Thema Souveränität taucht also immer wieder auf. Ich spüre bereits die Begeisterung im Publikum. Welchem Druck wart ihr ausgesetzt, der Änderungen notwendig machte?

Mirko Reuter:
In unserer Branche sind wir natürlich schon sehr lange aktiv. Daher haben wir viele Legacy-Systeme, die wir für unsere Kunden über lange Zeiträume hinweg betreiben und warten müssen.

Heute haben wir es mit vielen unterschiedlichen, fragmentierten Lösungen und Betriebsabläufen zu tun. Auf unserem Weg in die Zukunft – auch mit Ihren Lösungen – wechseln wir zu einer vollständig betriebenen, komplett anpassbaren und skalierbaren Lösung. Damit lässt sich der Aufwand für Wartung und Betrieb im Grunde auf ein Minimum reduzieren.

D.P. van Leeuwen:
Wie ich bereits im Zusammenhang mit SUSE erwähnt habe, geht es offensichtlich nicht nur um geistiges Eigentum. Es geht um den Support. Darum, wie wir unsere Kunden unterstützen. Wie sieht eure Erfahrung aus?

Mirko Reuter:
Die Erfahrung ist sehr gut. SUSE hilft uns als Partner mit euren Lösungen dabei, unsere IT-Infrastruktur, unsere Abläufe und insbesondere die damit verbundene Wartung zu vereinfachen.

Was wir brauchen, ist eine vollständig skalierbare Lösung, die mit uns und den Anforderungen unserer Kunden in die Zukunft hineinwachsen kann. Deshalb ist es eine hervorragende Partnerschaft.

D.P. van Leeuwen:
Du kannst uns vermutlich nicht allzu viele Details verraten, da ihr an vielen hochsicheren Projekten arbeitet. Gibt es dennoch etwas, das du uns über die von euch aufgebaute Lösung erzählen kannst?

Mirko Reuter:
Worauf wir aufbauen – und natürlich sind die meisten Projekte in unserem Sektor vertraulich und streng kontrolliert – ist genau das, was alle unsere Kunden benötigen: ein vertrauenswürdiger, modularer Kern als Fundament, der skalierbar ist und sich an zukünftige Anforderungen und Betriebsabläufe anpassen lässt.

Dieses Fundament erleichtert die Wartung, die Entwicklung und auch den Schulungsaufwand, der für eure Lösungen beim Kunden erforderlich ist, erheblich.

D.P. van Leeuwen:
Ist das Ganze zukunftssicher? Und was bedeutet „zukunftssicher“ überhaupt für dich?

Mirko Reuter:
Zukunftssicherheit ist ein extrem wichtiger Aspekt. Wie gesagt, müssen wir für unsere Kunden Lösungen über Jahre, und in einigen Anwendungsfällen sogar über Jahrzehnte hinweg betreiben und warten.

Daher ist es für uns entscheidend, dass die Lösung skalierbar und souverän ist. Wir müssen eine Vendor-Lock-in-Situation vermeiden, in der man für die Zukunft nicht mehr skalieren kann oder nicht mehr in der Lage ist, Kundenanforderungen bei künftigen Anpassungen zu erfüllen, insbesondere bei sich ständig weiterentwickelnden Zertifizierungs- und Sicherheitsstandards.

Deshalb ist ständige Anpassung erforderlich.

D.P. van Leeuwen:
Das ergibt Sinn. Letzte Frage, da wir heute noch viel vorhaben. Du hast Souveränität erwähnt, und das ist ein wirklich stark diskutiertes Thema. Gestern hatten wir ein ganzes Event dazu. Erzähl mir, warum Souveränität auch bei der Entscheidung für SUSE eine Rolle spielt.

Mirko Reuter:
In unserer Welt bewegen wir uns ständig in einem sogenannten VUCA-Umfeld. Es ist unbeständig und verändert sich kontinuierlich.

Für uns ist daher eine langfristige, vertrauensvolle Partnerschaft mit einem souveränen Partner wie SUSE ein wesentlicher Grundstein für die Zukunft.

Da wir den Großteil unserer kritischen Kunden in Europa betreiben, ist es notwendig, gemeinsam mit den richtigen Partnern ein Ökosystem aufzubauen, das auch in Krisenzeiten stabil funktioniert und zuverlässig aufrechterhalten werden kann.

D.P. van Leeuwen:
Das ist großartig. Vielen Dank, dass du heute mit uns auf der Bühne warst.

Mirko Reuter:
Es war mir ein Vergnügen.

D.P. van Leeuwen:
Vielen Dank. Herzlichen Dank.